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Helge Schneider
Helge Schneider© Stadt Göttingen / HellerHelge Schneider wurde 1955 in Mühlheim an der Ruhr geboren, zunächst ein guter Schüler, brach er 1971 die Schule ab, begann 1972 das Klavierstudium am Duisburger Konservatorium und brauch dies ebenfalls ab. Ab 1977 verdiente er seinen Unterhalt mit Bandprojekten und als Studiomusiker. Zwischen 1985 und 1991 war Schneider Co-Moderator der Fernseh-Musik-Sendung "Off-Show" im WDR. In diesen Jahren arbeitete er an seinen musikalischen Grundlagen, lernte das Spielen vieler weiterer Instrumente und entwickelte seinen persönlichen Stil der Antikomik.
1992 gelang ihm mit dem Album "Guten Tach" der kommerzielle Durchbruch. 1994 wurde Helge Schneider durch einen TV-Auftritt bei "Wetten, dass..?" einem Millionenpublikum bekannt und das Stück "Katzeklo" platzierte sich in den deutschen Charts. Für das Doppelalbum "Es gibt Reis, Baby" erhielt er eine Goldene Schallplatte. Mit dem Kinostart von "Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem" erreichte der Kult um Schneider einen vorläufigen Höhepunkt. Zugleich löste dieser in Deutschland eine Diskussion über den kulturellen Wert seiner Arbeit und die Situation des deutschen Humors an sich aus.
Helge Schneider zog sich von der Bühne zurück. Er wollte sich der zunehmenden Vereinnahmung seiner Person durch die Medien und der Stilisierung zu einem Star entziehen. Nach einer zweijährigen Pause gab Schneider 1995 sein Bühnen-Comeback. Schneider steht regelmäßig auf der Bühne und schreibt Bücher.
