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Gerhard Haderer
Gerhard Haderer© Stadt Göttingen / HellerHaderer wurde 1951 in Leonding bei Linz geboren. Nach der Fachschule für Gebrauchs- und Werbegrafik in Linz arbeitete er bis 1984 als selbständiger Grafiker, Zeichner und Illustrator für Werbeagenturen.
1985 veröffentlichte er seine ersten Karikaturen im österreichischen "Profil". Seit 1991 sind seine Zeichnungen wöchentlich als "Haderers Wochenschau" im "Stern" zu sehen. Seine Cartoons werden regelmäßig in zahlreichen Zeitungen und Magazinen im deutschen Sprachraum abgedruckt.
Mit "Moff" startete Haderer 1997 sein eigenes Comic-Projekt. Zu seinem Werk zählen außerdem knapp 30 Bücher, die er seit 1987 entweder alleine oder gemeinsam mit Autoren wie Peter Turrini, Elfriede Hammerl oder Josef Hader veröffentlicht.
Haderer ist ein satirischer Zeichner, der sich politisch einmischt. Die "Oberösterreichischen Nachrichten" kündigen ihm die Mitarbeit, nachdem er den Landeshauptmann aufgrund einer ausländerfeindlichen Äußerung mit verschiedenen exotischen Physiognomien konterfeit hat. 2002 sorgt Haderers gerade mal 38 Seiten zählendes Büchlein "Das Leben des Jesus" für Empörung.
2014 brachte Haderer als erste Regiearbeit sein Buch "Der Herr Novak" auf die Bühne. Seit Februar 2017 erscheint wöchentlich eine seiner Zeichnungen im "News-Magazin". Nebenbei betreibt der in Linz und am Attersee lebende Cartoonist die "Schule des Ungehorsams", die Menschen zum satirischen Widerstand animieren will.
www.scherzundschund.at/autoren/gerhard-haderer
