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Eugen Egner
Eugen Egner© Manuela EgnerDer 1951 geborene und in Wuppertal lebende Künstler arbeitete in den 1970er und 1980er Jahren als Grafiker und Illustrator unter anderem für "Die Sendung mit der Maus" und veröffentlichte erste Zeichnungen 1971 bei "Hörzu". Sein 1986 erschienener Bildband "Als die Erlkönige sich Freiheiten herausnahmen" beeindruckte Loriot, der den noch unbekannten Autor und Zeichner an den Haffmans Verlag vermittelte, wo unter anderem Egners Werke "Aus dem Tagebuch eines Trinkers", "Der Universums-Stulp" und "Die Eisenberg-Konstante" erschienen.
Ab 1988 wurden seine Zeichnungen und Texte unter anderem in den Zeitschriften "Titanic", "taz", "Der Rabe", "Frankfurter Rundschau", "Kowalski", "Eulenspiegel", "Italien", "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung", "Die Zeit", "Junge Welt" und "Rolling Stone" veröffentlicht. Egner schrieb für den Westdeutschen Rundfunk etliche Kurztexte und Hörspiele und veröffentlichte zahlreiche Bücher.
1992 wurde Egner mit dem Hamburger Comic-Förderpreis, 2003 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2011 mit dem Bernd Pfarr-Sondermann-Preis für Komische Kunst und 2018 mit dem Von der Heydt-Kulturpreis der Stadt Wuppertal ausgezeichnet. Er gilt als einer der bedeutendsten lebenden Vertreter der deutschsprachigen Groteske. Die London Times nannte Egner einmal "The maddest scientist in European literature".
